Über mich …

Mein Zuhause

Mann, Kind, Katze.    

Was ich liebe

Meine Familie, meine Katze, meine Freunde, Schreiben, dicke Wälzer, Miniserien, der erste Kaffee am Morgen, die letzten auf Häuserfronten fallenden Sonnenstrahlen vor der Dämmerung, Carribean-Style mit Korbmöbeln und bunten Blumen, Altbau, einsame Strände, Flughäfen, Reisen, Weltgeschichte, ausgedehnte Brunches, Flohmärkte

Das Schreiben

Meine ersten Plotideen hatte ich schon, bevor ich überhaupt schreiben konnte. Im Kindergartenalter war ich sehr bestrebt darin, die Grimm-Märchen nach meinem Gusto umzugestalten. Später folgten furchtbar platte Teenie-Gedichte und ein erster, wirklich unglaublich schlechter Dystopieroman.

 

Während meines Studiums für Angewandte Linguistik schrieb ich keine Zeile mehr, weil ich schon so viel lesen und lernen musste, dass mir die Kreativität irgendwie abhanden kam. Aber ich war nicht untätig. Ich ließ mich dafür vom Leben inspirieren. So zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig begann ich dann, das Romane schreiben ernst zu nehmen. Ein bisschen zumindest. Ich schrieb drei Fantasygeschichten und verbrachte viel Zeit mit Weltenbau. Mein letzter Fantasy-Roman war dann quasi mein Gesellenstück. Ich habe dieses Ding so oft neu geschrieben und überarbeitet, und dennoch kam es nicht so heraus, wie ich wollte. Trotzdem hat es mich mehr gelehrt als jeder Kurs es hätte tun können.

 

Dann kam der Schnitt. Ich ließ das Fantasy Genre hinter mir und wollte eine Gegenwartsgeschichte schreiben. Aber worüber denn überhaupt? Mein Reservoir an Ideen blieb verschlossen. Ich hatte diese starke und nach Selbstbestimmung sehnende Frauenfigur im Kopf, aber mir kam keine Geschichte in den Sinn, in welcher ich diese Frau hätte unterbringen können. Die Figur passte nicht in die Gegenwart. Also beschloss ich – tollkühn wie ich war – einen historischen Roman zu schreiben. Also hieß es diesmal Recherche statt Worldbuilding. So entstand der erste Band meiner Weston Saga.